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Die Benjamin Franklin Methode

Was haben Bill Gates, Mark Zuckerberg und Warren Buffet gemeinsam? Außer dass sie die reichsten Menschen der Welt und durch und durch Unternehmer sind, haben sie zusätzlich die „Benjamin Franklin Methode“ oder auch die „5 Stunden Methode“ in ihr Leben integriert.

Wer war Benjamin Franklin?

Benjamin Franklin war einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten und auch Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschafter, Erfinder und Staatsmann. Das alles sind Disziplinen, die viel Wissen voraussetzen. Solch ein umfangreiches Wissen erhält man im Normalfall, nur wenn man studiert, sich weiterbildet und täglich lernt. Genau das machte Franklin auch. Er lernte täglich.

Was ist nun die 5 Stunden Methode?

Das Prinzip besteht darin, dass man jeden (Arbeits)Tag eine Stunde investiert, um sich weiterzubilden. Sei es Fachlektüre, Workshops, Webinare oder eine Projektausarbeitung. Wichtig ist nur, dass man sich mit etwas Neuem beschäftigt. Gerade Unternehmer sehen hier wahrscheinlich schon ein Problem eine Stunde am Tag aufzubringen. Man kümmert sich um sein Daily Business, versucht sein Unternehmen weiterzubringen, macht die Buchhaltung, kümmert sich um soziale Medien etc. Der Tag eines Entrepreneurs ist meist sehr durchgeplant. Wie hat Benjamin Franklin das geschafft, der Mann der wahrscheinlich 24 Stunden am Tag beschäftigt gewesen sein muss? 

Er stand sehr früh auf und hat gelesen und geschrieben und versuchte die Zeiten zu nutzen, wo er einen Leerlauf hatte. Sei es beim Essen, im Bett oder nach dem Aufstehen. Solche Prozesse sind Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und verlangen dem Neu lernenden sehr viel Geduld ab. Aber wenn man ehrlich zu sich ist, eine Stunde am Tag hat man immer. Sonst könnte man nicht seine Lieblingsserie auf Netflix schauen, joggen gehen, lange Telefonate führen, um Neuigkeiten auszutauschen oder gucken, was es auf Facebook, Instagram oder YouTube neues gibt. Warum nicht diese Stunde abziehen und in die Zukunft investieren. Eine spannende These besagt, dass wenn man 2-3 Bücher über ein Thema liest, mehr über dieses Thema weiß als 95 % der Menschheit, die sich nicht damit beschäftigt. Das heißt zusätzlich zum Wissenserwerb im eigene Bereich, kann man auf diversen Veranstaltungen sein Wissen in diverse Unterhaltungen einfließen lassen.

Wie kann ich diese Stunde am besten in den Alltag integrieren?

Wichtig in dieser Situation ist ein gutes Zeitmanagement. Das funktioniert am besten, wenn man die Stunde im Kalender blockt. Auch wenn man voll ist mit Meetings, Besprechungen und Arbeit. Wenn man eine Stunde im Kalender reserviert, kommt man gar nicht auf die Idee ein neues Meeting auszuschreiben oder eine Besprechung anzunehmen. 

Lest am Anfang Artikel, die euch wirklich interessieren. Hier macht man sich selbst etwas Lust am Lernen. Einen spannenden Artikel über das eigene Business, Case Studies über Kniffe, die man anwenden kann, um sein Unternehmen weiterzubringen etc. So überlistetet man sich selbst und kommt in diesen Lernprozess. 

Belegt geführte Self Pace Kurse, die nicht unbedingt kostenlos sind. In der Regel ist man eher gewillt Kurse abzuschließen, für die man bezahlt hat. Nach dem Motto: „Was nichts kostet, ist nichts wert“, kann man im Umkehrschluss sagen, dass Kurse, für die man bezahlt, etwas wert sind und dementsprechend rasch durchziehen will. Hier gibt es ein unglaubliches Angebot im Internet. Sei es Udemy, Coursera oder edX. Bei solchen MOOC meldet man sich an und bezahlt (meist) monatlich Gebühren um die Kursmaterialien zu konsumieren. Umso intensiver man lernt, umso schneller schafft man den Kurs und desto weniger zahlt man. Auch wenn es sich nicht um horrende Summe handelt, ist es ein zusätzlicher Motivator.

Egal wie man diesen Lernprozess in sein Leben integriert, man sollte es auf jeden Fall tun. Denn diese 5 Stunden Regel basiert auf einem logischen Prinzip. Umso mehr man über ein Thema weiß, desto größer ist das Portfolio an Wissen, das man anwenden kann. Gerade wenn man ein Unternehmen hat, ist es gut, alles über sein Produkt, seine Dienstleistung und seinen Unternehmensgegenstand zu wissen. Aber wäre es nicht gut, auch etwas über Unternehmensstrategie, etwas über Marketing oder über ein anderes Spezialgebiet mehr zu erfahren, um sein Unternehmen von den Mitbewerbern abzugrenzen. Dieses Wissen kann man nur durch Lernen erwerben.  

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