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Wie wichtig ist Branding wirklich?

Branding macht Unternehmen zu einer Persönlichkeit. Es zeigt die Identität einer Marke. Ohne Branding, wäre der Markt ein Einheitsbrei, wo hauptsächlich der Preis oder die Vertriebstrategie über den Marktanteil entscheidet. Natürlich entscheiden noch viel mehr Dinge über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Unternehmensstrategie, Positionierung, Marketing, Channel-Strategie usw. Aber Branding kann helfen die Bekanntheit eines Unternehmens enorm zu steigern.

Was ist Branding eigentlich?

Howard Schulz, Chairman bei Starbucks bis 2018, sagte einmal, „Kunden müssen sehen, dass du für etwas stehst“ – das ist Branding. Die Zeiten wo man „nur“ durch Mundpropaganda seine Produkte verkaufen kann, ist leider schon lange vorbei. Ein Produkt verkauft sich aus einem Mix aus Vetriebsstruktur, Unternehmens- und Markenstrategie, Marketing und Design. Branding hilft hier die Marke zu stärken und sich von anderen Mitbewerbern zu unterscheiden. Eine gebrandete Marke ist ein bestimmte Perspektive, sie erzeugt einen Wert für Kunden, sie hebt sich von den Mitbewerbern ab, sie muss integriert sein in die Markenstrategie, sie muss leben und sie ist zum einen Teil Wissenschaft und zum anderen Teil Emotion. Branding ist kein Logo oder ein Slogan, es ist kein Produkt oder Service und es keine Werbung. Auch wenn Branding für viele Menschen nicht greifbar ist, funktioniert es – wenn auch nur mit der richtigen Branding Strategie.

Warum braucht es eine Strategie?

Der größte Fehler eines Unternehmers ist zu glauben, seine Kunden zu kennen. Jeder Mensch hat verschiedene Zugänge zu euren Produkte. Und jeder der Zugänge ist einem anderen Kaufmotiv zuzuordnen. Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass Kunden die euere Produkte kaufen, aus mindestens einer dieser sieben Motive handelt:

 

Gegenseitige Abhängigkeit
Die Marke und das Produkt sind untrennbar in das Leben des Kunden integriert und verwoben.

 

Liebe und Leidenschaft
Der Kunde fühlt Leidenschaft gegenüber dem Produkt und hat Ängste, wenn das Produkt oder die Marke nicht mehr existiert.

 

Bindung
Der Konsument ist mit dem Produkt durch dick und dünn gegangen und fühlt sich dadurch auch verpflichtet der Marke gegenüber.

 

Selbstverständnis
Die Marke hilft dem Kunden durch ein besonderes Lebensereignis zu gehen, wie das Älter werden oder der Wunsch gemocht zu werden.

 

Intimität
Der Kunde hat ein tiefes Verständnis über die Attribute der Produkte und hat fast eine familiäre Bindung zur Marke.

 

Partnerqualitäten
Kunden sehen Partnerschaftsqualitäten in den Produkten, wie: „Vertrauen, Ehrenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit“ – genau die Qualitäten die man in einer tiefen Freundschaft findet.

 

Nostalgie
Die Marke bringt Erinnerungen zurück, weil eine Produkt zu einer früheren Zeit gerne benutzt wurde oder es mit Familie und Freunden assoziiert wird.

 

Wie man sieht, sind das alles Emotionen, die eigentlich auch auf die Partnersuche oder bei der Suche nach Freunden relevant sind. Die Frage ist natürlich, wie man solche Gefühle bei den Kunden mit seiner Marke auslösen kann. Und hier kommt die Strategie ins Spiel. Denn wie gesagt ein Logo löst keine Gefühle aus. Es gefällt oder es gefällt nicht. Auch ein Slogan ist schön, aber kein Garant dafür, ein Gefühl auszulösen. Service bindet, Geschichten um das Unternehmen binden und Erlebnisse die durch diese Produkte erst möglich wurden binden Kunden. Und genau so funktioniert Branding. Eine gelungene Mischung aus Service, Storytelling, Content, Design und geschickte Produktvermarktung. Wenn das nächste mal euch eine Agentur ein Logo oder ein sogenanntes „Branding“ verkaufen will, fragt euch und die Agentur: „Was habe ich davon, was haben meine Kunden davon und inwiefern bindet es meine zukünftigen Kunden an mich!“ 

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