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Das perfekte Pitch-Deck!

Aufbau eines Pitchdecks für die Förderstelle

Pitchdecks sind ein exzellentes Mittel Investoren und Förderstellen von eurem Start Up und eurem Produkt zu überzeugen. Manchmal ist es auch die einzige Möglichkeit. Auch wenn man im Zuge von Netzwerkveranstaltungen die Möglichkeit hat, Investoren und vielleicht zukünftige Kunden von eurem Produkt zu überzeugen, manchmal ist man gezwungen euer Start Up schriftlich vorzustellen. Und wie wir wissen, ist das geschriebene Wort Gesetz. Da hilft auch die beste Verkaufstaktik nichts. Aber was gehört solch ein Pitchdeck? Wie überzeugt man Investoren und Förderstellen mit einer kurzen Präsentation? Leider gibt es hier keine Pauschalantwort. Denn Investoren suchen sich natürlich wie Kunden ihre Projekte und Produkte aus. Förderstellen dagegen handeln dem Prinzip der Innovation und Wirtschaftlichkeit. Was bis zu einem gewissen Grad auch nachvollziehbar ist. Denn Förderungen sind im Grunde dazu da, dass die Unternehmen Unterstützung bekommen, die einen wesentlichen Beitrag zum ökologischen und ökonomischen Fortschritt, der Stadt und des Landes beitragen können. Aber wie sieht das perfekte Pitchdeck nun aus?

Wie gesagt gibt es kein Universal Pitch Deck, welches in jeder Situation einsetzbar ist. Denn ein Deck, das Förderstellen überzeugt, kann für den Investor auch zu wenig Überzeugungskraft haben und umgekehrt. Aber wir zeigen euch heute zumindest den Grundaufbau des Decks, um bei Förderstellen zumindest alles formal richtigzumachen.

Oft wollen Förderstellen kurze und knackige Informationen über euer Start Up und das Produkt. Das ist ja auch verständlich. Denn es kommen tagtäglich Anträge und Pitch Decks zu der Jury. Ein Investor kann sich die Unternehmen aussuchen, die sie unterstützen wollen. Förderinstitute haben einen Fördertopf, der vergeben wird und dort müssen sie die innovativsten Unternehmen unterbringen. Und diese muss man an den nötigsten Informationen aussieben. Da muss die Selektion anhand einer 15 Folien Präsentation stattfinden. Natürlich hat da jeder Förderstelle andere Anforderungen.

Da stellt sich natürlich die Frage, was in so ein Pitchdeck gehört und wie es möglich ist ein Produkt mit Unternehmen, Team und Geschäftsidee unterzubringen. Die meisten Förderstellen schreiben sehr detailliert, was in ein Pitchdeck gehört. Es geht darum, dass sie einen guten Überblick über das Projekt bekommen und Anhaltspunkte dafür finden, wie innovativ das Start Up und das Produkt sind bzw. ob es das Team hinter dem Produkt schafft, die Idee auch in einer realen Marktumgebung zu verkaufen. Meistens bestehen solche Pitchdecks aus einer Vorstellung von der Projektidee, der Vorstellung des Teams, einem Finanzplan, relevante Mitbewerber, dem Kundennutzen, der Vorstellung des Business Models, einer SWOT Analyse, der Vorstellung der Innovation und der Analyse des Marktes. Manchmal kommt auch der kreativ wirtschaftliche Aspekt hinzu, den man anführen muss. Aber wie schon erwähnt, bieten Förderstellen eine genaue Auflistung, was sie gerne in dem Pitchdeck hätten. 

Aufbau des Decks

Hier geben wir euch ein paar Hinweise, wie ihr das Pitchdeck aufbauen solltet, damit ihr nicht schon abgelehnt werdet, bevor ihr überhaupt die Möglichkeit habt euch selbst zu präsentieren.

  1. Werdet nicht zu generisch und austauschbar.

Sinn einer Innovationsförderung ist es, dass Förderstellen Ideen unterstützen, die einen großen Innovationscharakter haben. Auch Investoren suchen natürlich Projekte, die nicht alltäglich sind. Hier geht es auch nicht nur darum, die Förderstellen oder Investoren zu beeindrucken. Es geht letztendlich darum eure Kunden zu überzeugen. Und Investoren und Förderstellen sind im Normalfall gute Indikatoren dafür, ob ein Produkt den Markteintritt erfolgreich schafft. Das heißt für euer Pitchdeck, dass ihr euren USP so gut wie möglich präsentieren müsst. Zeigt in eurem Pitchdeck, welches Problem eurer zukünftigen, euer Produkt lösen kann und wie diese Lösung aussieht. 

2. Schweift nicht zu sehr aus.

Wie schon am Anfang erwähnt, trudeln wöchentlich neue Förderanträge bei den Förderstellen ein. Ihr tut euch selbst nichts Gutes, wenn ihr euer Pitchdeck so mit Informationen überladet, dass die Jurymitglieder euer Pitchdeck als Abendlektüre mitnehmen müssen. Kurz knackig und alle relevanten Informationen. 

3. Storytelling ist euer Freund.

Verpasst eurem Pitchdeck einen roten Faden. Jede Folie und jeder Slide sollte eine Antwort auf die vorangegangene Folie sein. Baut eine Geschichte um euer Produkt und euer Pitchdeck auf. Storytelling ist eine Marketingtechnik, die sich seit Jahren bewährt. Menschen lieben einfach Geschichten, warum soll es bei offiziellen Stellen anders sein. Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr um den Projekt- und Finanzplan eine Geschichte bauen sollt. Aber eine gute Balance zwischen Storytelling und Hard Facts wird sich definitiv lohnen.

4. Schreibt nicht zu pauschal.

Wenn euch per tu, nichts einfällt, wie ihr euer Produkt präsentieren könnt, verzweifelt nicht gleich und vor allem werdet nicht zu erfinderisch und zu pauschal mit eurer Beschreibung und euren Phrasen. Abgedroschene Phrasen und generische Textbaustellen, wie euer Produkt Kunden beeindrucken wird, lesen Jury und Investoren wahrscheinlich täglich. Vor allem, wenn solche Textbausteinen offensichtlich nicht zu dem Produkt passen, schadet es langfristig mehr, als es euch offensichtlich momentan hilft.

5. Seid genau.

Lest euer Pitchdeck gut durch. Auch wenn Rechtschreibfehler und grammatikalische Fehler nicht in die Bewertung mit einfließen, zeigen sie ein Bild, wie der Fördersuchende arbeitet. Wenn das Deck gespickt ist mit Fehlern und fehlenden Inhalten oder einer nicht funktionierenden Präsentation wirft das kein gutes Bild auf euch. Lasst euer Deck auch von anderen Personen querlesen. Manchmal übersieht man seine eigenen Fehler auch beim zehnten Mal durchlesen.

6. Achtet auf einen logischen und vor allem verständlichen Aufbau.

Ihr kennt allerlei Fachbegriffe aus dem FinTech und Developer Bereich und wollt mit eurer Expertise auftrumpfen. Tut das bitte in eurem Lebenslauf und nicht im Pitchdeck. Wenn ihr schon Namedropping machen wollt, dann mit Begriffen, die auch für Personen verständlich sind, die mit der Materie nicht so vertraut sind. Denn wenn man euer Pitchdeck nicht versteht, ist es sehr schwer daraus einen Nutzen zu ziehen, als Jury und/oder Investor.

7. Ladet eurer Dokumente frühzeitig auf das Förderportal hoch.

Förderportale sind zwar meist sehr logisch aufgebaut, sind aber nicht dafür gedacht, dass Tausende Anmeldungen zugleich stattfinden. Und gerade in den letzten paar Tagen vor der Deadline, gehen diese Server gerne in die Knie, da es sehr viele Zugriffe gibt. Und nichts hochladen zu können, da man sich nicht einloggen kann, wäre sehr ärgerlich für euch. Daher lieber früher alles erledigen, dass ihr nachher keinen unnötigen Stress bekommt.

8. Design ist gut.

Baut euer Pitchdeck auch sehr ansehnlich auf. Auch, wenn Unternehmen wie Uber/Facebook/Buffer etc. ihre Pitches sehr minimalistisch und nicht gerade nach dem letzten Stand des modernen Designs aufgebaut haben. Hier war die Idee Trumpf und es waren alle relevanten Informationen vorhanden. Aber wollt ihr euch wirklich darauf verlassen, dass eure Idee das neue Facebook oder Uber ist? Ihr seid euch unsicher? Dann hübscht euer Pitchdeck lieber etwas auf.

Wir hoffen diese Tipps helfen euch ein wenig bei der Konzeption eures Pitchdecks. Denn letztendlich am wichtigsten ist die Idee hinter eurem Pitch.

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