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Wie bleibt man als Start-Up liquide?

Wir werden sehr oft gefragt, was es generell für Möglichkeiten gibt Budget für ein Start Up zu erhalten. Da gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten – es hängt aber immer ein wenig davon, wie man die spätere Finanzplanung gestalten will. Wir zeigen Möglichkeiten und erkläre euch Vor- und Nachteile.

Eigenkapital

Wollt ihr finanziell unabhängig und nicht auf Förderstellen und Investoren angewiesen sein, dann müsst ihr auf euer Erspartes zurückgreifen. Dazu braucht ihr Kapital. Es ist die Finanzierungsvariante, mit der ihr autark handeln könnt. Keine Verpflichtungen gegenüber Investoren und keine Deadlines für Förderstellen. Ich rate euch bei der Eigenkapitalvariante, euch gut abzusichern. Es ist natürlich abhängig davon, um was für ein Produkt es sich handelt, aber stellen wir uns vor ihr habt eine Applikation wo Datenschutz eine große Rolle spielt. Solltet ihr rechtliche Probleme bekommen, kann es sein, dass ihr mit eurem Privatvermögen haftet. Daher ist es ratsam, sich bei einer Rechtsanwaltskanzlei zu erkundigen, was es hier für Möglichkeiten gibt. Das ist einer der ersten Dinge, die wir getan haben. Eine Kanzlei beauftragt alles Rechtliche für uns zu regelten. Angefangen vom Gesellschaftsvertrag bis zur wasserdichten Datenschutzerklärung. Spart hier nicht, das wäre der falsche Weg

Förderstellen

Sie sind eine gute Möglichkeit Geld für die Entwicklung zu erhalten. Doch Vorsicht! Ihr werdet nie das ganze Produkt mit einer Förderung entwickeln können. Meistens sind es zwischen 50% bis 70% der Ausgaben bis zu einem Maximallimit. Außerdem hauen Förderstellen ihre Förderungen nicht beliebig raus. Es erfordert sehr viel Vorbereitungen, wenn man Förderungen beantragt. Zusätzlich vergeben sie diese Förderungen meist nur an innovative Ideen. Und innovative Ideen sind oft gekoppelt mit der aktuellen zeitlichen Periode und was gerade für Menschen interessant ist. Wenn ihr zum Beispiel in der erneuerbaren Energie forscht und hier ein vielversprechendes Produkt habt, werdet ihr eher Erfolg haben bei den Förderstellen als wenn euer Produkt z. B. ein digitaler Bilderrahmen ist. Das heißt – man ist immer abhängig von einer Jury Meinung. Was auch bedeutet, man entwickelt sein Produkt nicht nur für den Kunden, sondern anfänglich auch für das Förderinstitut. Denn wenn ihr euch nur auf die Förderung verlässt, dann müsst ihr die Stelle auch überzeugen können.

Investoren

Investoren sind immer eine gute Möglichkeit Liquide zu sein. Aber bedenkt dabei, dass Investoren größtenteils nicht aus Nächstenliebe in Start-ups investieren. Sie sehen Potenzial in den Gründern und hoffen, dass das Start-up erfolgreich wird. Denn wenn es erfolgreich wird, verdienen auch sie daran. Und denkt auch daran. Investoren wachsen nicht wie Pilze aus dem Boden. Ihr müsst wirklich gut recherchieren, um einen Investor oder Business Angel zu finden, der sich auch mit eurem Produkt auskennt. Denn ein Investor, der im Bereich Fintech zu Hause wird, wird nicht die passende Wahl sein, wenn ihr im Bereich Umwelttechnologie unterwegs seid. Und Investoren werden gerne am Laufenden gehalten. Solltet ihr einen Investor haben, reported besser öfter an ihn als zu wenig. Es ist schließlich sein Geld, das er zur Verfügung stellt. Da möchte er sicher gerne wissen, was damit passiert. Denn wenn ein Investor irgendwann das Gefühl bekommt nicht genügend Informationen zu bekommen, oder wenn er das Gefühl hat, dass ihr sein Geld vergeudet, wird er irgendwann den Schlussstrich ziehen.

Crowdfunding/Crowdinvesting

Crowd Investing ist eine tolle Möglichkeit sein Projekt fremdfinanzieren zu lassen. Die bekannteste Möglichkeit ist wohl Kickstarter und Indigoo. Das sind Plattformen, die dazu dienen, um ein Projekt finanzieren zu lassen. Man stellt auf diesen Plattformen sein Produkt vor und sammelt Kapital, um es zu finanzieren. Der Vorteil ist, dass man durch diese Variante sofort sieht, wie euer Produkt am Markt angenommen wird. Leider habe ich auch schon viele Produkte gesehen, die durchaus Potenzial hatte und mit dem richtigen Marketing durchaus Erfolg gehabt hätten. Durch die Masse an Ideen und Projekten auf diesen Plattformen gehen auch viele Produkte unter und die Start Ups dahinter haben nun die Angst, dass sie am Markt nicht bestehen werden. Das Crowdinvesting ist ein ähnliches Prinzip. Hier gibt es eine Unternehmensbewertung und es werden Anteile des Start Ups hergenommen und angeboten. Daraus errechnet sich eine Rendite für die Kleininvestoren. 

Ihr seht, es gibt viele Varianten in sein Start Up zu investieren. Jede Finanzierung bietet viele Möglichkeiten, aber auch Risiken. Wichtig ist jedoch, dass ihr nicht blind jede Finanzierung annehmt, bevor ich nicht zu Ende gedacht hat, was passiert, wenn euer Unternehmen dann wirklich Erfolg hat bzw. natürlich auch was passiert, wenn Probleme auftauchen. Sichert euch auf jeden Fall rechtlich ab und geht Szenarien durch, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Unsere Agentur mit Sitz in Graz hat ein großes Netzwerk, das wir Start Ups zur Verfügung stellen. Angefangen von Design, über Marketingstrategen und Rechtsexperten im Bereich Unternehmen und Markenschutz.

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