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Unternehmen vs. Start Up. Der Unterschied.

Warum scheitern eigentlich so viele Start Ups innerhalb der ersten paar Jahre und manchmal sogar schon, bevor sie in den Markt eintreten? So komplex Unternehmen und auch manchmal deren Produkte sind, so komplex ist auch die Antwort, warum diese Unternehmen nicht erfolgreich werden. Fast immer hat es mit fehlender Liquidität der Start Ups zu tun. Sei es durch zu wenig Geldfluss oder durch zu hohe Kosten. Manchmal funktioniert das Marketing nicht wie gewollt, manchmal funktioniert das Produkt nicht wie geplant und fast immer fehlt es am richtigen Prozessmanagement innerhalb eines Start Ups. Diese Phänomene sind nicht nur bei Start Ups zu beobachten. Genauso in Großkonzernen überholt das Wachstum des Unternehmens, das interne Prozessmanagement. Das bedeutet, dass ein Unternehmen schnell wächst, die internen Prozesse sich aber nur sehr schleppend entwickeln. Diese langwierigen und langsamen Prozesse kosten natürlich Geld. Da haben größere Unternehmen einen strategischen Vorteil. Der Vorteil heißt Rücklagen, die das Unternehmen über mehrere Jahre im Markt „erwirtschaftet“ hat. Sei es in Form von Immobilien, Investitionen oder Firmenanteilen. Diesen Vorteil haben Start Ups leider nicht. Denn Neugründer benötigen erstmals Budget um anfängliche Investitionen tätigen zu können. Produktentwicklung, Marketing, Software, Agenturen, etc. Das alles kostet Geld, das man eigentlich nicht hat, da es Ausgaben sind, die dazu notwendig sind um erstmals einen Markteintritt der Produkte zu ermöglichen. Und hier sieht man den großen Unterschied zu Unternehmen, die beständig im Markt sind. Wenn einmal eine Marketingaktion zu wenig ROI (Return of Investment) hat, dann wird es das nächste Mal besser gemacht. Wenn das Start Up zu wenig Investoren und/oder eine zu geringe Liquidität aufweist, kann die Situation schon prekärer werden.

Aber gibt es hierfür eine Lösung, oder ist man als Start Up zum Scheitern verurteilt?

Nein, natürlich kann man als Start Up auch erfolgreich sein. Das Problem bei Neugründern ist oft das fehlende Knowhow. Man brennt für eine Idee oder ein Produkt aber vernachlässigt die Prozesse, die es benötigt, um das Produkt an den Kunden zu bringen. Und diese Prozesse verbrennen Geld. Mitarbeiter, die auf Unternehmensführung, Marketing oder Strategie spezialisiert sind, kann man sich nicht leisten. Dann gibt es noch die Variante – Professionisten zu holen, doch viele dieser Agenturen, die nicht auf Start Ups spezialisiert sind, überreden Neugründer oft, Strategien zu integrieren, die man von klassischen Unternehmen kennt. Eine stringente Corporate Identity, ein gutes Branding, eine schöne Webseite und klassische Marketingaktivitäten. Diese Strategie funktionieren generell unbestritten. Jedoch nicht immer bei Start Ups, denn diese haben nicht immer dieselben Barrieren im Markt, wie es oft klassische Unternehmen haben. Als Neugründer muss man seine Investments strategische gut planen. Branding, Logo und eine Webseite mit allen Spielereien sind ein Luxus und sind nicht essenziell für den Markteintritt. Wichtig als Start Up sind die Kernfunktion des Produktes, das Testen des Produktes am Markt und das strategische und das operative Marketing. Denn schon in den Core Funktionen des Produktes erkennt man sehr schnell, ob ein Markteintritt funktionieren kann. Bei Neugründungen (vor allem, wenn es um Innovationen geht) sind oft andere Felder relevant. Angefangen vom Lean Management bis hin zum Growth Hacking. Das alles sind Disziplinen, die größere Unternehmen auch verwenden können. Jedoch Start Ups sind auf diese Felder angewiesen, da sie oft den Unterschied zwischen Erfolg und Insolvenz bedeuten.

Was ist, wenn man als Start Up davon nichts versteht?

Es gibt genug Bücher und Videos, die Neugründern helfen, diese Dinge zu lernen. Die zweite Möglichkeit wäre sich eine Agentur zu suchen, die auf diese Felder spezialisiert ist. Denn wie schon bemerkt, sind Mitarbeiter von klassischen Full Service Agenturen zu wenig ausgebildet für das Spezialfeld Start Ups.

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