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Was ist eigentlich Lean Management?

Start Ups ticken etwas anders als klassische Unternehmen. Bei Mittel- und Großunternehmen sollte es immer einen existenten Geldfluss geben. Bei Neueinführungen von Produkte, Services und beim Eintreten in neue Märkte, gibt es immer einen gewissen Rückhalt im Hintergrund. Sprich, ein Markt federt den anderen ab. Bei Start Ups läuft es etwas anders. Das Geld, das man in ein Unternehmen einbringt oder welches von Investoren in das Start Up eingebrachte werden, muss man gut reinvestieren. Kosten für Produktentwicklung, Marketing, Branding, Mitarbeiter, Arbeitsplatz, usw. Da können, in das Unternehmen eingebrachte Summen, die anfangs gut klingen, sehr schnell wieder weg sein. Aber was wäre, wenn man sich das alles ersparen könnte, wenn schon Einnahmen erzielt werden, obwohl weder Produkt fertig sind noch das Unternehmen gebrandet ist, geschweige denn eine feste Positionierung verankert wurde. Da fragt man sich natürlich wie das funktionieren soll. Viele Start Ups sind gescheitert, aufgrund fehlender Liquidität. Genau aus diesem Grund gibt es das sogenannte Lean Management. Hier geht es darum ein Produkt in seine Kernfunktionen zu haben, mit dem man den Markt testet. Denn, was hilft das best ausgearbeitete Produkt, von dem man selbst zu 100% überzeugt ist, das aber entweder nie den Markt erreicht, da es kein Budget mehr gibt oder fast noch schlimmer, wenn das Produkt keinen Menschen interessiert. Natürlich gibt es immer wieder Produkte, die für Kunden eine Lösung sind, obwohl sie das Problem noch nicht kennen. Diese Produkte erschaffen eine Awareness, die es dem Produkt ermöglicht, sich so interessant zu positionieren, dass es jeder haben will, obwohl man bisher sehr gut ohne das Produkt ausgekommen ist. Aber solche Produkte sind selten. Daher wäre es nicht ratsam, darauf zu spekulieren, dass man selbst so eine Erfindung oder so ein Service hat. Das bedeutet, man braucht genug Rücklagen, damit man sein Produkt wirklich auf den Markt bringt. Und das funktioniert nur, wenn man sein Unternehmen und das Produkt bis in das kleinste Detail ausbaut. Denn dort gehen die Eigen- und Fremdinvestitionen oft verloren. Man lässt das Produkt entwickeln, engagiert Social Media Agenturen, Strategen, Programmierer usw. Jeder profitiert davon, außer man selbst. Daher Lean Management. Nehmt euer Produkt mit den Kernfunktionen und testet es am Markt. Wenn es funktioniert und ein Cashflow existiert, habt ihr nachher noch genug Zeit. Ihr akquiriert Kunden und Käufer, habt ein Einkommen und dann baut ihr das Unternehmen drum herum auf und entwickelt das Produkt weiter. Das hat auch den Vorteil, dass ihr Kunden, die euer Produkt bereits besitzen immer wieder mit neuen Features und Updates versorgen könnt. Sie sehen sozusagen, wie euer Produkt sich entwickelt und es entsteht eine Kundenbindung, die euch weitere Awareness bringt. Diese Kunden bringen euch zusätzlich Feedback, das ihr benötigt, um euer Produkt zu entwickeln. Denn als Neugründer hat man ein Produkt im Fokus und wird zum Teil auch etwas betriebsblind. So habt ihr mit all euren Kernfunktionen direktes Feedback der Endkunden und kommt wahrscheinlich auf gewünschte Funktionen, auf die ihr selbst nie gekommen wärt. Produkte und die Marketingaktivitäten, die noch in seinen Kernfunktionen sind, werden tausendmal leichter zu verändern sein, als fertig entwickelte Produkte mit den dazu gehörenden Kampagnen, die schon ein Großteil des ganzen Budgets verschlungen haben. Also habt das Lean Management immer im Hintergedanken. Es ist ein erprobtes gut funktionierendes Tool, dass schon vielen Start Ups geholfen hat einen erfolgreichen Markteintritt zu schaffen.

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